Zahnfleischerkrankung – Risiko für die Allgemeingesundheit

Mehr als die Hälfte der 35 bis 44jährigen waren 2007 an einer Parodontitis erkrankt – so das Ergebnis der vierten deutschen Mundgesundheitsstudie der Kassenärztlichen Bundesvereinigung und der Bundeszahnärztekammer. Neben dem Risiko des Zahnverlustes sind Zahnfleischerkrankungen ein Einfallstor für Krankheitskeime in den Blutkreislauf. Schon deshalb sehen wir unsere Kernaufgabe in der Gesunderhaltung Ihrer Zähne und des Zahnhalteapparates.

Mit einer regelmäßigen Befunderfassung fördern wir die Früherkennung und stellen eine umgehende Behandlung der Zahnbetterkrankung im Rahmen der Diagnose sicher.

Zahn- und Wurzeloberflächen werden mit schonenden Ultraschall- und Handinstrumenten gereinigt. Lässt die Mikrobiologische Untersuchung spezielle Keime  im Zahnfleischgewebe erkennen, wird eine antibiotische Begleittherapie durchgeführt. In einigen Fällen kann eine mikrochirurgische Behandlung erforderlich sein.

Zahnbetterkrankungen haben eine negative Wechselbeziehung mit Diabetes mellitus und sind verantwortlich für ein höheres Risiko bei Gefäßerkrankungen (z.B. Schlaganfall oder Endokarditis). Bei Schwangeren wurde eine erhöhte Frühgeburtenrate nachgewiesen.

Die Basis für eine wirksame Therapie ist die Professionelle Zahnreinigung durch unsere geschulten zahnmedizinischen Assistentinnen. Auch im weiteren Verlauf ist die Erhaltung der Mundhygiene Grundlage für den Behandlungserfolg.